Glückshormone für die Moral?

Sind wir auch moralischer, wenn wir glücklich sind? Haben Glückshormone Einfluss auf unser Sozialverhalten?

Im Addenbrook’s Hospital der Universität von Cambridge wurde ein interessanter Versuch dazu gestartet, ob das Glückshormon Serotonin das menschliche Sozialverhalten verändert.

Eine Gruppe der Versuchsteilnehmer erhielt ein Antidepressivum, welches die Serotoninkonzentration im Gerhirn erhöht. Die andere Gruppe bekam nur Placebos und beide Gruppen wurden unterschiedlichen Tests unterzogen um das Sozialverhalten zu eruieren.

Sind Glückshormone gut für das soziale Verhalten?

Das Ergebnis dieser Studie war eindeutig: Die Probanden, die einen erhöhten Serotoninspiegel hatten, waren unter anderem seltener bereit Unschuldige zu opfern und fühlten sich weniger oft unfair behandelt. Die Forscher schließen daraus, dass Serotonin die Abneigung, anderen zu schaden erhöht und die Aggressivität senkt.

 

Somit hat glücklich sein mehrfachen Nutzen. Auf der einen Seite fühlt man sich gut und das Sozialverhalten verbessert sich ebenfalls, also freut sich auch das Umfeld. Und nebst etlichen anderen Vorteilen, wurde auch in einer Studie festgestellt, dass glückliche Menschen im Durchschnitt um gut 7 Jahre länger leben.

 

Was können wir tun um unseren Serotoninspiegel zu heben?

Was fördert ein glückliches Gefühl?

Hier ein paar Tipps, was gut ist für unser Gehirn und die Glückshormone:

  • Altbekannt und genauso wichtig: Bewegung an der frischen Luft und Sonne. Es muss jetzt nicht gleich schweißtreibender Sport sein, auch regelmäßige moderate Spaziergänge helfen und das Sonnenlicht tut das seine dazu.
  • Positives Denken: Hier ist nicht gemeint, dass man sich alles schön reden soll, aber es lohnt sich immer wieder die Perspektiven zu wechseln um aus negativen „Spiralen“ herauszukommen. Niemand nützt es, wenn man sich nächtelang über einen Arbeitskollegen ärgert oder das Autofahren zur Miese-Laune-Partie wird. Es ist ein Unterschied für unser Gehirn ob wir und über einen Autofahrer, der uns die Vorfahrt nimmt grün und blau ärgern, oder ob wir uns einfach denken: „Der hat wohl Stress, bin ich froh, dass ich so gut aufgepasst habe!“
  • Entwickeln Sie klare Ziele  für Ihr Leben, denn das steigert auch die Wahrscheinlichkeit, dass Sie sie umsetzen massiv. Und je mehr Herausforderungen wir bewältigen, je mehr Ziele wir erreichen, desto glücklicher sind wir auch.
  • Auch Dankbarkeit spielt eine wesentliche Rolle in Punkto Zufriedenheit und Glück. Überlegen Sie sich jeden Tag, wofür Sie im Leben dankbar sind!
  • Trainieren Sie Achtsamkeit und leben Sie im Hier und Jetzt, genießen Sie den Moment mit allen Sinnen. Wann haben Sie zuletzt ein Essen wirklich bewusst gesehen, gerochen, gespürt, wie es sich auf der Zunge anfühlt, gehört, welche Geräusche es beim hinein beißen macht und geschmeckt? Nehmen Sie sich Zeit, viele Momente ganz und gar wahrzunehmen und nicht mit den Gedanken schon wieder beim nächsten Schritt zu sein!

 

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Das Ergebnis dieser Studie war eindeutig: Die Probanden, die einen erhöhten Serotoninspiegel hatten, waren unter anderem seltener bereit Unschuldige zu opfern und fühlten sich weniger oft unfair behandelt. Die Forscher schließen daraus, dass Serotonin die Abneigung, anderen zu schaden erhöht und die Aggressivität senkt.

 

Somit hat glücklich sein mehrfachen Nutzen. Auf der einen Seite fühlt man sich gut und das Sozialverhalten verbessert sich ebenfalls, also freut sich auch das Umfeld. Und nebst etlichen anderen Vorteilen, wurde auch in einer Studie festgestellt, dass glückliche Menschen im Durchschnitt um gut 7 Jahre länger leben.

 

Was können wir tun um unseren Serotoninspiegel zu heben?

Was fördert ein glückliches Gefühl?

Hier ein paar Tipps, was gut ist für unser Gehirn und die Glückshormone:

  • Altbekannt und genauso wichtig: Bewegung an der frischen Luft und Sonne. Es muss jetzt nicht gleich schweißtreibender Sport sein, auch regelmäßige moderate Spaziergänge helfen und das Sonnenlicht tut das seine dazu.
  • Positives Denken: Hier ist nicht gemeint, dass man sich alles schön reden soll, aber es lohnt sich immer wieder die Perspektiven zu wechseln um aus negativen „Spiralen“ herauszukommen. Niemand nützt es, wenn man sich nächtelang über einen Arbeitskollegen ärgert oder das Autofahren zur Miese-Laune-Partie wird. Es ist ein Unterschied für unser Gehirn ob wir und über einen Autofahrer, der uns die Vorfahrt nimmt grün und blau ärgern, oder ob wir uns einfach denken: „Der hat wohl Stress, bin ich froh, dass ich so gut aufgepasst habe!“
  • Entwickeln Sie klare Ziele  für Ihr Leben, denn das steigert auch die Wahrscheinlichkeit, dass Sie sie umsetzen massiv. Und je mehr Herausforderungen wir bewältigen, je mehr Ziele wir erreichen, desto glücklicher sind wir auch.
  • Auch Dankbarkeit spielt eine wesentliche Rolle in Punkto Zufriedenheit und Glück. Überlegen Sie sich jeden Tag, wofür Sie im Leben dankbar sind!
  • Trainieren Sie Achtsamkeit und leben Sie im Hier und Jetzt, genießen Sie den Moment mit allen Sinnen. Wann haben Sie zuletzt ein Essen wirklich bewusst gesehen, gerochen, gespürt, wie es sich auf der Zunge anfühlt, gehört, welche Geräusche es beim hinein beißen macht und geschmeckt? Nehmen Sie sich Zeit, viele Momente ganz und gar wahrzunehmen und nicht mit den Gedanken schon wieder beim nächsten Schritt zu sein!

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Brigita (Sonntag, 16 Februar 2014 21:18)

    Das stimmt vollkommen. Glückliche Menschen strahlen positive Energie aus das wiederum positive Ereignisse und Menschen anzieht. Einfach auszuprobieren. Beim aufstehen denken: super, es wird heute ein ganz toller Tag!
    Ich führe schon seit längere Zeit auch ein Dankbarkeitsbuch, schreibe jeden morgen beim Kaffeetrinken 10 Dinge auf wofür ich dankbar bin.
    Je fröhlicher, ausgeglichener und glücklicher ich bin umso mehr Erfolge habe ich in Leben.
    Ja, und Bewegung jeder Art hilft es mehr als was viele denken. Seit ich die Ausbildung zu Smovey-Trainer gemacht habe und täglich mit Menschen trainiere, bin ich viel glücklicher. :)

Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. (Franz Kafka)

Reden wir über Ihren Weg!